Insidertipp: Hundeurlaub bei der Wasnerin in Bad Aussee – Teil 2

Teil 2: Was? & Wo?

Hundeurlaub in Bad Aussee & Umgebung.

In Teil 1 haben wir euch das „G’sund und Natur Hotel“ die Wasnerin in Bad Aussee vorgestellt. Nach dem ihr jetzt wisst, wo man besonders gut mit Hund versorgt und untergebracht ist, verraten wir euch in diesem Teil was ihr im Salzkammergut so alles unternehmen könnt.

Sightseeing.

Bad Aussee und Altaussee.

Da wir uns am Anreisetag noch die Füße vertreten wollen, machen wir uns auf den Weg nach Altaussee. Den Ortskern der Trachtenhauptstadt Bad Aussee lassen wir aus, aber ohne besonderen Grund. Somit ergibt sich wenigstens gleich ein Grund um nochmal dort zu urlauben. Meine Mum, Che und ich steuern hingegen direkt auf den Altausseer See zu und umrunden ihn zur Hälfte. Warum wir nicht die Runde fertig gegangen sind? Fragt nicht! Ich weiß es nicht…
Der Ausblick und die umliegende Natur sind gewaltig und atemberaubend zu gleich. Eine Gegend mit Charme!

Das Narzissenfest, welches jährlich zwischen Mitte Mai und Mitte Juni statt findet, lockt seit 1960!! zahlreiche Besucher in die Region und gilt mittlerweile als größtes Blumenfest Mitteleuropas.
Höhepunkte sind der Autokorso in Bad Aussee und der Bootskorso am Grundlsee, wo viele kreative, von Hand gesteckte Narzissen-Figuren bestaunt werden können.

Hallstatt & Bad Ischl.

Am folgenden Tag haben wir die Regionen Dachstein & Bad Ischl besucht.
Nach dem Genussfrühstück machen wir 3 uns auf den Weg nach Hallstatt. Der UNESCO Welterbe Ort ist zwar gut besucht, aber dennoch nicht so überlaufen, wie man es teilweise im Fernsehen oder auf Bildern sieht. Da das Wetter nicht typisch sommerlich ist, empfinden wir es als gerade richtig um sich mit Hund ein bisschen Sightseeing zu geben. Die großen Parkplätze sind recht voll, aber wir haben wieder mal Glück und finden einen ohne ewig Kreise zu ziehen.

Hallstatt liegt wunderschön am 8 km langen und 2 km breiten Hallstätter See. Wir schlendern die Seepromenade entlang, die von vielen Schwänen bewacht wird. Che ist der Meinung, dass die Seestraße von ihm viel besser kontrolliert werden kann und würde das Federvieh nur all zu gerne vertreiben. Ein wenig Überredungskunst meinerseits benötigt es schon, um ihn vom Stänkern abzuhalten, aber es gelingt und wir können die entzückenden Häuschen, die teilweise in den Berg hinein gebaut sind, genießen. Wir nehmen die Kirchenstiege bis zum Beinhaus und gehen zurück über den Marktplatz.

Tipp: Hunde sollten mit Menschen kein Problem haben, da es hier stellenweise recht eng werden kann und ich denke, doch immer was los ist. Che hat damit überhaupt kein Problem, ganz im Gegenteil – er konnte seine Modellqualitäten wieder ausleben und wurde sogar mehrmals von Touristen aus China geknipst 😉  

Das älteste Salzbergwerk wäre auf jeden Fall noch einen Besuch wert, aber da Hunde nicht mit dürfen, machen wir uns auf den Weg nach Bad Ischl.

Dort regnet es ziemlich stark, darum wird das Sightseeing verkürzt und wir ergattern noch ein Plätzchen in der ehemaligen K.u.K. Hofzuckerbäckerei „Konditorei Zauner“ und gönnen uns den weltbekannten Zaunerstollen.
Hmmmm, lecker kann ich euch sagen!
Um den Daheimgebliebenen den Genuss nicht zu verwehren, werden einige Packungen davon als Mitbringsel mitgenommen!

Kleine Wanderung.

Der Ödensee.

Da der folgende Tag „leider“ eher düster und leicht verregnet ist, wollen wir keinen weit entfernten Ausflug machen und fragen daher an der Rezeption nach, wo man eine nette, kleine Wanderung mit Hund unternehmen kann. Der Ödensee wird uns genannt!
In unserem Fall: ein Geheimtipp. Warum?

  • Vom Hotel fahren wir nur ca. 15 Minuten Richtung Pichl-Kainisch, wo der See liegt.
  • Die diesige Stimmung an diesem Tag war sehr passend für die Umrundung des Waldmoorsees. Es hatte so was mystisches an sich!
  • Wir konnten den See fast ganz für uns alleine genießen (eine kurze Hundebegegnung, eine kleine Gruppe an Wanderern und 2 Mountainbiker zählen eigentlich nicht).
  • In flottem Tempo kann man den See in ungefähr 35 Minuten umrunden. Wir haben, schätze ich, mehr als die doppelte Zeit benötigt, weil uns der angrenzende Wald und die Kraftplätze so begeistert und zum Verweilen eingeladen haben.
  • Es gibt eine Einkehrmöglichkeit direkt am See: die Kohlrösserlhütte. Sie soll ein absoluter Geheimtipp für Genussmenschen sein! Die Lage und die Hütte sind entzückend, die Speisekarte lässt das Wasser im Munde zusammen laufen. Mama und ich waren vom Frühstücksbuffet der Wasnerin allerdings noch immer so satt, dass wir hier leider nicht eingekehrt sind.

Bemerkung am Rande: Hunde sind IM Wasser nicht erlaubt.
Am Weg um den See dürfen sie aber mitgeführt werden!

Es geht noch weiter.

Weitere Tipps aus der Region Salzkammergut könnt ihr nächste Woche in Teil 3 auf unserem Blog nachlesen!
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