Babsi Murphy und Archie vor einem Kellerstöckl in Heiligenbrunn, Südburgenland

4 Ausflugsziele mit Hund rund um Güssing, Südburgenland

Es ist unser erster Trip ins Südburgenland mit Murphy und Archie. Und der goldene Herbst zeigt sich Mitte Oktober wirklich von seiner schönsten Seite. Das Bundesland, welches mit 300 Sonnentagen wirbt, enttäuscht uns definitiv nicht.

Im letzten Beitrag haben wir euch bereits unsere schicke Unterkunft im Weinloft 1 vorgestellt. Heute erzähle ich von unseren tollen Unternehmungen und Ausflügen in der Region rund um Güssing.

Die Burg Güssing

Murphy erobert das Südburgenland

Am ersten ganzen Tag sind wir zeitig unterwegs und machen uns zur Burg Güssing auf. Gut beschildert finden wir leicht zum Parkplatz und starten. Der Anstieg ist zwar steil, aber nicht lange. Die, die möchten können auch den Schrägaufzug um momentan € 2,- benutzen. Archie wäre dafür gewesen. Er hat mich immer wieder hingezogen, aber ich habe ihn überredet, dass wir gehen. Da ein paar spitze Steine den Weg säumen, ziehen wir ihm seine Latex Socken an und los geht’s!

Bereits seit dem Jahr 1524 ist die Burg im Besitz der Familie Batthyány. Von Mitte März bis Ende Oktober finden immer wieder Ausstellungen im Burgmuseum statt. Man kann die Burg aber auch für Veranstaltungen, wie zum Beispiel Hochzeiten, mieten.

Murphy findet die älteste Burg des Burgenlands auf jeden Fall super interessant und atemberaubend. Der Weitblick ist genau seins!

Der Prinz hat die Burg erobert 😉

Das Kellerviertel Heiligenbrunn

Die Kellerstöckl – eine Besonderheit im Südburgenland

Die Gemeinde mit 744 Einwohnern liegt südöstlich von Güssing und ist bekannt für sein Kellerviertel. 120 Weinkeller in Privatbesitz, alle aus dem 17. und 18. Jahrhundert, sind hier zu bestaunen und rund 50 davon sind sogar noch mit Stroh gedeckt. Das Kellerviertel ist seit 1969 Landschaftsschutzgebiet und KEIN Museum.

Eine besonders nette Dame fragt uns, ob wir ein Stöckl von Innen sehen wollen. „Natürlich!“ wollen wir. Neugierig betreten wir den urigen Gemeinschaftsraum mit Sitzecke, Holztisch, Kühlschrank und Kommode. Die Freundlichkeit uns gegenüber als auch zu den Hunden zieht sich übrigens durch das gesamte Südburgenland.

Was ist ein Uhudler?

Der Name „Uhudler“ kommt daher, dass man nach übermäßigem Konsum (bzw. dudeln) angeblich wie ein Uhu dreinschaut 😀

Die Rebsorte ist bereits seit über 100 Jahren rund um Güssing und Jennersdorf beheimatet, stammt aber ursprünglich von amerikanischen Reben ab. Der Uhudler ist ein sogenannter Direktträger und ein reines Naturprodukt. Er ist resistent gegenüber der Reblaus und gegenüber Pilzkrankheiten und benötigt daher keinen chemischen Pflanzenschutz.

In Heiligenbrunn schreitet man von der Vergangenheit bis ins Heute und saugt überall den süßen Duft der Uhudlertraube ein.

Mehr zur Geschichte des Kellerviertels und des Uhudlers könnt ihr hier nachlesen.

Restaurant Empfehlung: Gasthof Hotel Krutzler

Nach so einer Reise in die Vergangenheit fängt der Magen an zu Knurren. Daher besuchen wir das Traditionsgasthaus Hotel Krutzler und gönnen uns ein Schnitzel und einen typisch burgenländischen Feuerfleck.

Lecker! Schmecker! Empfehlenswert!

Wandern am Eisenberg in der Gemeinde Deutsch-Schützen

Am Grenzweg Österreich – Ungarn

Die Vermieter unseres Kellerstöckls bei Edlitz stellen einige Tipps zu Ausflügen in der Umgebung bereit. So kommen wir auch zur Runde am Eisenberg. Dort befinden sich übrigens die modernen Weinlofts 2 und 3. Wir wollen unbedingt zur Plattform „Weinblick“ (siehe Bild oben) und von dort die Aussicht nach Ungarn, in den Pinkaboden, in das steirische Hügelland, nach Kärnten und Slowenien genießen.

Ein freundlicher Mann, der uns bei dem Versuch eines „Familien-Selfies“ beobachtet, bietet uns an dies zu übernehmen. Und kurze Zeit später, bei den Kellerstöckln des Eisenbergs, beginnt eine ansäßige Dame mit uns über die Region und den Uhudler zu plaudern. Wie oben bereits erwähnt, finden wir die Einheimischen des Südburgenlands sehr sympathisch, redselig und hilfsbereit.

Interessantes zum Eisenberg

Eisenberg an der Pinka ist eine Ortschaft der Gemeinde Deutsch Schützen-Eisenberg und zählt im Moment 435 Einwohner. Wie der Name vermuten lässt enthalten die Lehmböden der Gegend viel Eisen und sorgen so für erdige, würzige, mineralische Weine. Die wichtigste Rebsorte „Blaufränkisch“ wird unter der Bezeichnung „Eisenberg DAC“ auf den Markt gebracht.

Der Stausee in Urbersdorf

Auf den Wegen eines Naturlehrpfads

Ein 2,5 km langer Wanderweg führt um den Stausee Urbersdorf, der unweit von Güssing entfernt ist. Er dürfte ein beliebter Angeltreffpunkt sein, denn einige Fischer haben es sich in der Nähe des Parkplatzes gemütlich gemacht.

Wenn man im Internet recherchiert soll der Clusius Naturwildpark 1999/2000 erneuert worden sein und 12 handbemalte, naturkundliche Tafeln geben Wissenswertes über die Natur der Gegend preis.

Uns sind diese Tafeln nicht aufgefallen und auch das Wildgehege haben wir nicht entdeckt. Aber die Farben des Herbstes, die alten riesigen Eichen und die entspannte Stimmung waren für uns wertvoll genug um Abzuschalten und unseren Kurzurlaub vollendet ausklingen zu lassen.

Am letzten Bild seht ihr übrigens Archie’s Gesichtsausdruck, wenn er mich „verloren“ hat – leicht gestresst 😉
Kein Sorge: er hat mich wiedergefunden.

Da es uns rund um Güssing so gut gefallen hat, haben wir kurz darauf die Gegend um Rechnitz unsicher gemacht. Demnächst wird auch ein Artikel dazu auf unserem Blog erscheinen!

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