Ausflug mit Hund zur Meierei Füllenberg

Ein sommerlicher Freitag Nachmittag – Arbeit ist erledigt – das Wochenende steht vor der Tür! JUHU schreien die Hunde und wollen etwas unternehmen. Che schaut mich an und meint sagen zu wollen: „Los, los, los! Überleg dir was cooles!“ & Murphy: „Ja, da bin ich dabei. Wohin fahren wir?“.
Also denk ich nach, packe meine Mama und die 2 Frenchies ein und wir fahren zur Meierei Füllenberg. Diese gehört noch zur Gemeinde Heiligenkreuz, liegt aber an der Grenze zur Gemeinde Wienerwald.

Die Anfahrt.

Mein Handynavi will uns nicht über die direkte Zufahrts-Straße durch den Wald führen, sondern lotst uns Richtung Gestüt Geyer, welches wir kurz ansteuern, dann aber doch entscheiden, dass wir hier falsch sind und über eine rumpelige Schotterstraße bei der Meierei ankommen.
Der Parkplatz ist leer, auf einem Schild sehen wir, dass nur Samstag, Sonn & Feiertag geöffnet ist. Schade, aber spazieren wollen wir ja trotzdem. Hunde raus aus dem Auto, Rucksack mit Wasser, Leckerchen, Spielzeug und was man sonst noch so als Frauchen braucht, geschultert und AUF GEHT’s!

Der Weg.

Hinter der Meierei gehen wir gerade aus Richtung Bauernhof. Als wir den Gebäuden immer näher kommen, läuft uns plötzlich ein großer schwarzer Hund entgegen, der uns zu verstehen gibt, dass wir hier nicht Willkommen sind. Ich: „Mama, ich glaube, wir sind nicht richtig. Komm, lass uns nochmal umdrehen und schauen.“ Che, der normalerweise ziemlich selbstbewusst ist und gerne bei größeren Hunden den Macho raushängen lässt, hat anscheinend gespürt, dass er sich ruhig verhalten soll, denn selbst er drehte anstandslos um und meckerte nicht nach. Wieder beim Zaun fiel uns dann das „Unbefugten ist das Betreten verboten“ Schild auf… Augen auf beim nächsten Mal!

Bei der Einzäunung haben wir allerdings gleich den kleinen Verbindungsweg Richtung Wald entdeckt und sind dort hinauf. Ein wunderschöner Forstweg führt hier ungefähr 5km um den großen Buchkogel. Großteils im Schatten gelegen, ist die Wanderung optimal für warme Sommertage. Abkühlung durch Wasser gibt es nur durch 2, 3 kleine Sammelbecken, die wohl eher keine Trinkwasserqualität haben und nur zur Abkühlung der Beine benutzt werden sollten.

Da hier auch ein Reitwegenetz öfter kreuzt, sollten Hunde entweder angeleint oder Pferde gewohnt sein. Jagdlich motivierte 4-Pfoten hätten hier auch ihren Spaß – Murphy hat ein Rehkitz nahe des Weges gesichtet – darum lieber anhängen. Am Ende unserer Wanderung kamen wir noch bei Rindern vorbei, die entspannt auf ihrer eingezäunten Weide wiederkauten. Murphy und Che benahmen sich (wider meiner Erwartung) super brav 😉

Fakten zur Route.

Wir haben für den Rundweg nicht ganz 2 Stunden benötigt, kann man laut outdooractive allerdings auch in 1 Stunde 25 Minuten schaffen. Naja, wir waren nicht auf der Flucht und haben den Wald genossen. Die Option über kleinere Waldwege zu kreuzen und abzukürzen haben wir nicht in Anspruch genommen. 
In den Genuß einer Stärkung mit Kaffee und Kuchen bei der idyllisch gelegenen Meierei kamen wir leider nicht, dafür hatten wir den Wanderweg fast für uns. Ich kann mir gut vorstellen, dass hier an einem sonnigen Wochenendtag ziemlich viel los ist.

Alles in allem ein sehr netter Ausflug!
Wiederholung garantiert.

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