Murphy Babsi Che

Babsi, Murphy & Archibald

Zu Martina, Atlas, Tiago & Neroli

Wie alles begann…

Als ich, die kleine Babsi, Anfang der 80er in Wien auf die Welt kam, schleckte mir bereits unser Langhaardackel Mingo über die Babyfinger und…. ich lächelte! Vermutlich war er es, der mir die Liebe zu den Tieren in die Wiege geleg(ck)t hat.

Dann kam Maxi – ein tibetanischer Tempelhund, auch Lhasa Apso genannt – der mit der buddhistischen Lebensweise allerdings wenig vertraut war und uns alle ziemlich auf Trab hielt. Ausbüchsen war sein erklärtes Lebensziel!
Ich war nicht nur einmal unterwegs um ihn in der Wohnsiedlung, bei den Verwandten am Land oder in der Ortschaft unseres Wochenendhäuschens zu suchen… Gefunden hab ich ihn selten. Maxi wartete dann meistens schon wieder am Startpunkt seines Abenteuers auf mich 🙂
Sagenhafte 17 Jahre begleitete er mich von der Kindheit hin zum Teenageralter bis in mein Studentenleben hinein.

Meine zweite große Leidenschaft waren immer die Pferde, darum entschied ich mich, nach einem Ausflug Richtung BWL an der WU, „Equine Science“ auf der VetMed Wien und Boku zu studieren. Mit dem Bachelor in der Tasche fing ich dann doch im Büro zu arbeiten an und die Pferde blieben mein Hobby.

Über die Pferde lernte ich eine meiner besten Freundinnen und ihre Familie 2006 kennen. Immer öfter beim sonntäglichen Grillen dabei, „gehörte“ ich bald zum Familien-Inventar. 2012 entflammte die Liebe zum Bruder meiner Freundin und seit 2014 lebe ich bei ihm in Baden.

Frenchie Love!

Die Vernarrtheit in französische Bulldoggen besteht schon lange. In meiner „hundefreien“ Zeit gab es immer den Wunsch nach einem Bully, da bei den Reitturnieren Exemplare zu sehen waren, die nur Augen für ihr Frauchen hatten und so etwas war mein Traum.

Che.

Che
Che

Durch die Familie meiner Lieblingsmenschen trat dann auch Che the Frenchie, geboren im Juli 2008, in mein Leben. Ich muss ja ehrlich gestehen, dass ich ihn anfangs etwas ausgeblendet habe, weil mein Herz deutlich lauter für die Englische Familien-Bulldogge Football schlug. Als ich dann mit meinem Schatz zusammen gekommen bin, war Che, der kleine Rabauke, am Wochenende immer öfter bei uns und als ich schlussendlich nach Baden zog, entschied auch Che, dass er bei uns wohnen möchte.

Er und Murphy (zu ihm gleich) sind unsere Familienhunde, aber Che hat sich zu meinem Seelenhund entwickelt. Auch wenn er seine Bulldoggen „Macken“ hat und er nicht nur Augen für mich hat, so wie erhofft, lieben wir uns einander heiß & innig. Im Großen & Ganzen verstehen wir uns ohne Worte und Blicke genügen. „Bubu“ (einer seiner Spitznamen) ist ein intelligenter, lernbegieriger, (fast) immer motivierter Hund, der x-mal am Tag spazieren gehen würde und bei jeder Action dabei ist.
Ob wandern, tricksen, trailen oder einfach nur kuscheln – Che ist für alles zu begeistern!

Leider mussten wir Che am 14.04.2018 aufgrund eines aggressiven Herztumors über die Regenbogenbrücke schicken. Er darf jetzt jedem Haserl hinterher jagen, so wie er möchte….

Murphy – die Rudelerweiterung.

Murphy
Murphy

Da wir so viel Spaß mit Che hatten, und Che wiederum viel für Welpen über hatte, dachten wir uns:
„Warum nicht gleich im Doppelpack?“

Als wir Murphy im Februar 2017 in unser Rudel holten war Che erstmal restlos begeistert und sie begannen sofort im Garten miteinander zu spielen. Abends – der „Wurm“ war natürlich immer noch anwesend – konnte man Che’s Gedanken lesen: „Ernsthaft! Bleibt der jetzt da???“ Eine ganze Woche hat er den kleinen Zwerg schmollen lassen, aber Murphy ließ nicht locker und konnte ihn doch zum Spielen „überreden“.
Und siehe da… ab Tag 7. von Murphy’s Einzug wurde täglich miteinander gespielt, gekuschelt, gelaufen und am liebsten gebulldozert!

Anfangs brachte der blonde Mann unsere eingespielte Konstellation gehörig ins Wanken, aber mittlerweile können wir uns keinen Tag mehr ohne den Goldglitterbuben vorstellen.

Murphy ist nicht ganz so mutig wie sein „großer Bruder“, darum hat er auch eher die Tendenz, dass er sich gerne in meiner Kniekehle aufhält, wie Martina immer so schön sagt 😉 Er ist ein sehr braver Welpe gewesen (schnell stubenrein, kaum etwas kaputt gemacht, außer sein eigenes Spielzeug, orientiert sich am Großen beim Auto fahren usw.) und auch als Junghund hat es sich sehr „anständig“ benommen.

Und dann kam Archibald!

Hundereise Archibald
Archibald und Murphy am ersten Tag

Im November 2018 hat Aras, ein 11 Monate alter Franzose, über das Tierheim Baden ein neues Zuhause gesucht. Für uns war es an der Zeit für einen Zweithund. Gesagt – getan: angerufen und Termin zum Spazieren ausgemacht. Eine erste Sympathie zwischen Murphy und Aras war auf jeden Fall vorhanden.
Die Voraussetzungen standen gut!

Am nächsten Tag wurde noch im Freilauf geschaut, ob sich die Beiden auch hier vertragen und unsere Erwartungen wurden nicht enttäuscht. Aras wurde zu einem Probetag mitgenommen. Eigentlich war es für uns sowieso schon entschieden, aber sein Charakter und die Zuneigung zwischen unserem Blondie und dem kleinen Dicken überzeugten schnell.

Aras wurde zu Archibald bzw. Archy und er durfte natürlich bleiben!
Jetzt ist Murphy der „große Bruder“, welcher sich um die Erziehung des Neuzuwachs kümmert und er macht das richtig gut. Wir werden euch berichten, wie sich die Beziehung weiter entwickelt…

So hat meine persönliche „Hundereise“ begonnen. Unsere gemeinsamen Erlebnisse möchte ich hier auf dem Blog mit euch teilen, damit ihr einen Einblick in unsere witzigen, spannenden, erholsamen oder auch aufregenden Abenteuer bekommt.

Herzliche Grüße & Pfotentouch
Babsi, Murphy & Archibald

PS: Über Martina und ihre adoptierten Galgos Atlas, Tiago & Neroli kannst du hier nachlesen!